Vita

Anke Haas ist eine energiegeladene, wie erfahrene Opernsängerin aus dem Raum Darmstadt, die ihre Zuhörer mit ihrer Natürlichkeit und ihrer unverwechselbaren Stimme verzaubert.

Bereits im zarten Alter von sieben Jahren stand sie zum ersten Mal auf der Opernbühne am Staatstheater Darmstadt und begeisterte schon damals durch ihre Bühnenpräsenz und ihre unbändige Freude am Singen. Es folgten bald kleine Soloeinlagen, sowie Engagements als Solistin im Weihnachtsmärchen „Eine Woche voller Samstage“ und als jüngstes Ensemblemitglied in dem Musical „Moby Dick“.

Nach dem Abitur zog es sie zunächst zum privaten Studium nach Köln zu Professor Reinhard Leisenheimer, bevor sie nach Darmstadt in die Opernschule der Akademie für Tonkunst wechselte. Ob als Dorabella, Hänsel, Orlowsky oder Eliza Doolittle – in den Inszenierungen der Studierenden füllte sie ihre Rollen stets mit viel Herz und mitreißender Energie. So schloss sie als Mezzosporan ihr Studium bei Elizabeth Richards ab und wurde noch im selben Jahr als Solistin ans Darmstädter Haus in Lortzings „Der Wildschütz“ und im Folgejahr als Lehrbube in Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ engagiert.

Doch auch über Darmstadts Grenzen hinaus machte sich Frau Haas schon früh einen Namen, sowohl als zuverlässige und beständige Sängerin im Chor, als auch als begeisternde Solistin. So kann sie auf über zehn Jahre umfangreiche Chor- und Ensembletätigkeit bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen zurückblicken. Im Mozartjahr 2006 stand sie zudem bei den Salzburger Festspielen unter der Regie von Joachim Schlömer und dem Dirigat von Michael Hofstetter auf der Bühne. Im selben Jahr erhielt sie das große Stipendium von stagepool, das es ihr ermöglichte eine Operettenmeisterklasse bei KS Ingeborg Hallstein zu absolvieren. Bereits kurz vorher gehörte sie zu den Finalisten des internationalen Operettewettbewerbs „Paul Lincke“. Ihr Rollendebüt als Hänsel gab sie wenige Jahre später sehr erfolgreich in Hamburg, bevor sich ein Fachwechsel zum Sopran ankündigte.

Als lyrischer Sopran kann sie ihr wohliges Timbre und ihre solide Gesangstechnik, die sie bei Allison Oakes stetig verfeinert, noch gezielter einsetzen. Schnell bahnte sich die Stimme ihren Weg über Nicolai und Weber hin zu Wagner und es bleibt spannend, wo diese attraktive, großgewachsene Sängerin in den nächsten Jahren noch zu hören, und auch zu sehen sein wird.

Ihr komödiantisches Talent lebt diese wandelbare und vielseitige Künstlerin leidenschaftlich als Mitglied der beliebten „Sopranixen“ aus, die Stücke verschiedener Genres mit einer ordentlichen Prise Humor, eigenen Texten und brillantem Gesang auf die Showbühne bringen.

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